Lufthansa plant Joint Venture mit Fraport für Frankfurter Terminal 2

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Ein Lufthansa Airbus A319-100 auf der Rollbahn am Frankfurter Airport, mit einem Fahrzeug und einer Person in der Nähe, bereit zum Start.Admin User

Lufthansa plant Joint Venture mit Fraport für Frankfurter Terminal 2

Lufthansa verhandelt mit Fraport über Joint Venture für Terminal 2 am Frankfurter Flughafen

Die Lufthansa führt Gespräche mit dem Flughafenbetreiber Fraport über die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens zur Betreibung von Terminal 2 am Frankfurter Flughafen. Der Schritt folgt auf Pläne zur Sanierung des Terminals, nachdem Terminal 3 in Betrieb genommen wird. Eine Partnerschaft würde es der Airline ermöglichen, an den Flughafeneinnahmen zu partizipieren und gleichzeitig ihr Langstreckenangebot auszubauen.

Lufthansa hat vorgeschlagen, mit Fraport eine gemeinsame Betriebsgesellschaft zu gründen – ähnlich wie ihre Beteiligung am Terminal 2 des Münchner Flughafens. Die Idee wurde dem Aufsichtsrat von Fraport vorgelegt, dem Vertreter des Landes Hessen, der Stadt Frankfurt sowie private Aktionäre angehören. Eine Zusammenarbeit würde die Rolle der Lufthansa von einem Konkurrenten zu einem Partner von Fraport wandeln und damit das Münchner Modell übernehmen.

Die Airline baut ihre Langstreckenflotte bis 2030 um etwa 20 Prozent aus und hat mehr als 200 neue Flugzeuge bestellt. Dieses Wachstum erfordert zusätzlichen Platz am Frankfurter Flughafen, wo die Kapazitäten voraussichtlich bis 2030 ausreichen, bevor Engpässe entstehen. Nach der geplanten Sanierung könnte Terminal 2 zu einem exklusiven Drehkreuz für Lufthansa und ihre Partner werden. Ein Joint Venture würde der Airline zudem ermöglichen, an den Erlösen aus Einzelhandel und Gastronomie am Flughafen zu verdienen. Lufthansa konzentriert sich auf Langstreckenverbindungen, um die Rentabilität zu steigern, und strebt eine operative Marge von 8 bis 10 Prozent an.

Falls der Vorschlag genehmigt wird, würde die Partnerschaft die Betriebsstruktur der Lufthansa am Frankfurter Flughafen grundlegend verändern. Die Airline erhielte einen direkten Anteil an den kommerziellen Einnahmen von Terminal 2 und sicherte sich gleichzeitig Flächen für ihre wachsende Flotte. Der Aufsichtsrat von Fraport wird die Pläne nun prüfen, bevor eine Entscheidung fällt.

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