Mainhausen bekommt ein weißes Pferd als lebensgroße Skulptur im Kreisverkehr
Mainhausen bekommt ein weißes Pferd als lebensgroße Skulptur im Kreisverkehr
Mainhausen bekommt bald eine auffällige neue Sehenswürdigkeit: eine lebensgroße Skulptur eines weißen Pferdes. Der sich aufbäumende Hengst, der in der Region als Schimmel bekannt ist, wird an der vielbefahrenen Kreuzung von Klein-Welzheimer Straße, Geschwister-Scholl-Straße und Erwin-Grimm-Ring aufgestellt. Das Projekt ist Teil der Initiative Kunst vor Ort und hat nun einen Aufruf an Künstler gestartet, ihre Entwürfe einzureichen.
Die Idee für die Skulptur stammt vom ortsansässigen Künstler und Bildhauer Jürgen Heim. Seine Vision knüpft an die Geschichte der Stadt an, da das weiße Pferd im Wappen von Mainhausen abgebildet ist. Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch einen Zuschuss in Höhe von 15.300 Euro, den die Sparkasse Langen-Seligenstadt bereitstellt.
Künstler haben bis zum 31. Oktober 2024 Zeit, ihre Konzepte und Skizzen einzureichen. Die Gewinnerentwürfe werden von einer Jury nach strengen Richtlinien ausgewählt, die in der Ausschreibung festgelegt sind. Die Skulptur muss langlebig sein, eine Mindesthaltbarkeit von 50 Jahren aufweisen und Witterungseinflüssen sowie Frost standhalten. Zudem soll sie etwa drei Meter hoch werden. Neben dem Kunstwerk selbst sieht die Initiative auch Maßnahmen zur Einbindung der Gemeinschaft vor: Workshops für Kinder und Bildungsveranstaltungen werden die Installation begleiten und Anwohnern sowie Besuchern die Möglichkeit geben, sich mit dem Projekt zu verbinden. Alle Details, einschließlich der Bewerbungsunterlagen, sind auf der Website des Kreises Offenbach unter www.kreis-offenbach.de/kunst-vor-ort abrufbar. Bei weiteren Fragen steht Claudia Friedel vom Kulturbüro des Kreises unter der Telefonnummer 06074 8180-1065 zur Verfügung.
Nach Fertigstellung wird das weiße Pferd sowohl als kulturelles Symbol als auch als zentraler Blickfang in Mainhausen dienen. Der ausgewählte Entwurf wird dauerhaft im Kreisverkehr installiert und verbindet so lokales Erbe mit zeitgenössischer Kunst. Die Organisatoren des Projekts planen, die fertige Skulptur im kommenden Jahr der Öffentlichkeit zu präsentieren.
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