Marode Kita St. Elisabeth in Wiesbaden: Eltern fürchten um Betreuungsplätze und Familien-Treffpunkt

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St. Therese-Schule in Manila, Philippinen, ein Gebäude mit Fenstern, einem Schild, einem Straßenpfahl, Bäumen, Drähten und einem bewölkten Himmel.Admin User

Marode Kita St. Elisabeth in Wiesbaden: Eltern fürchten um Betreuungsplätze und Familien-Treffpunkt

Eltern im Wiesbadener Westend äußern Sorge über marode Zustände in der Kita St. Elisabeth

Die Kindertagesstätte St. Elisabeth im Wiesbadener Stadtteil Westend bereitet Eltern zunehmend Kopfzerbrechen. Das von der Diözese Limburg betriebene Haus leidet unter undichten Stellen und Feuchtigkeitsschäden aufgrund baulicher Mängel. Ohne dringende Sanierungsmaßnahmen fürchten Familien, dass die Einrichtung schließen könnte – eine zusätzliche Belastung für ein ohnehin angespanntes Betreuungsangebot in der Stadt.

Aktuell bietet die Kita 66 Ganztagsplätze sowie 20 Dreiviertel-Tagesplätze an. Zudem arbeiten vor Ort acht Fachkräfte für Inklusion, die Kinder mit besonderem Förderbedarf unterstützen. Eltern betonen die Bedeutung der Einrichtung als "Familientreffpunkt", der mit großzügigen Außenflächen zum Spielen und Bio-Lebensmitteln aus regionalem Anbau punkten kann.

Doch trotz dieser Stärken hat sich der Zustand des Gebäudes stark verschlechtert. Undichtigkeiten und Feuchtigkeit plagen die Räumlichkeiten seit Langem – Eltern und Erzieher fordern nun schnelles Handeln. Die zuständige Diözese Limburg hat bisher nicht auf Anfragen zu konkreten Sanierungsplänen reagiert. Finanzielle Unterstützung durch die Stadt Wiesbaden könnte eine Lösung sein: 2021 hatte ein ähnliches Modell bereits die Renovierung einer anderen Kita ermöglicht. Bisher gibt es jedoch keine bestätigten Mittel für die dringend notwendigen Reparaturen in der St. Elisabeth.

Eine Schließung der Einrichtung würde viele Familien im Westend ohne Betreuungsalternativen zurücklassen. Die Kita spielt eine zentrale Rolle für berufstätige Eltern und leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration. Ohne zeitnahe Sanierung bleibt die Zukunft der Einrichtung – und damit auch ihr Angebot – ungewiss.

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