Mordprozess in Wiesbaden: 49-Jähriger soll 81-Jährige mit Küchenmesser erstochen haben
Mordprozess in Wiesbaden: 49-Jähriger soll 81-Jährige mit Küchenmesser erstochen haben
Ein 49-jähriger Mann muss sich vor Gericht verantworten, eine 81-jährige Frau in Wiesbaden-Klarenthal Anfang dieses Jahres ermordet zu haben. Das Opfer, das mit dem Angeklagten in einem freundschaftlichen Verhältnis stand, wurde von ihrem Ehemann leblos aufgefunden, als dieser von einem Arzttermin zurückkehrte.
Der Beschuldigte, der der Frau wie ein "Sohn" verbunden war, soll sie nach den Ermittlungen mit einem Küchenmesser angegriffen haben, als sie ihm die Tür öffnete. Die Wucht der Messerstiche war so heftig, dass die Klinge brach und ein Teil der Schneide im Körper der Frau stecken blieb. Trotz einer großangelegten Suche konnte die Tatwaffe nicht gefunden werden – der Prozess stützt sich daher auf Indizien.
Das Motiv für die brutale Tat bleibt unklar. Bekannt ist jedoch, dass es kurz vor der Bluttat zu einem Streit zwischen dem Angeklagten und dem Ehemann des Opfers gekommen war. Die Staatsanwaltschaft geht von der vollen Schuld des Angeklagten aus und rechnet mit einem langwierigen Verfahren.
Der Name des Beschuldigten, der sich derzeit wegen Mordes an der 81-Jährigen vor Gericht verantworten muss, wurde nicht veröffentlicht. Der Ehemann der Getöteten hatte ihre leblose Gestalt bei seiner Rückkehr nach Hause entdeckt. Mit einer längeren Verhandlungsdauer ist zu rechnen, das Tatmotiv bleibt weiterhin ungeklärt.
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