NGG warnt vor Lohnbetrug: Wiesbadener Beschäftigte erhalten zu wenig Mindestlohn
NGG warnt vor Lohnbetrug: Wiesbadener Beschäftigte erhalten zu wenig Mindestlohn
Beschäftigte in Wiesbadens Gastronomie und Lebensmittelbranche erhalten Unterstützung von der NGG-Gewerkschaft wegen Bedenken bei der Lohnzahlung
Seit dem 1. Januar 2023 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde – doch die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) warnt, dass einige Arbeitgeber in Wiesbaden ihre Mitarbeiter weiterhin unterbezahlen könnten. Die NGG fordert nun strengere Kontrollen und politische Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten.
Laut NGG besteht in Wiesbaden ein hohes Risiko für Lohnbetrug, da staatliche Überprüfungen zu selten stattfinden. Einige Arbeitgeber könnten die Erhöhung umgehen, indem sie Arbeitszeiten auf dem Papier kürzen oder die Anpassung schlicht ignorieren. Die Gewerkschaft ruft daher zu mehr Transparenz auf und empfiehlt allen Beschäftigten, ihre Januar-Gehaltabrechnungen auf die um 1,08 Euro erhöhte Stundenvergütung zu prüfen. Rund 29.800 Minijobber in der Stadt sollten von der Anpassung profitieren – doch die NGG befürchtet, dass einige leer ausgehen.
Für die Gewerkschaft ist der Mindestlohn nur ein Mindeststandard. Sie setzt sich für stärkere Tarifverträge ein und fordert CDU- und SPD-Politiker auf, ein Bundesgesetz zur Durchsetzung branchenweiter Lohnabkommen zu unterstützen. Zudem verlangt die NGG mehr Kontrollen durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) der Zollverwaltung, die illegale Beschäftigung überwacht. Ohne schärfere Regulierung, so die Warnung, könnte sich die Unterbezahlung weiter ausbreiten.
Ziel der NGG-Kampagne ist es, sicherzustellen, dass alle Beschäftigten in Wiesbaden den gesetzlichen Mindestlohn 2025 erhalten. Durch konsequentere Kontrollen und politische Rückendeckung für Tarifverhandlungen ließe sich das Betrugsrisiko verringern. Bis dahin werden Arbeitnehmer aufgefordert, ihre Lohnabrechnungen genau zu prüfen und Abweichungen zu melden.
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