Nobian bringt Calciumchlorid zurück – und setzt auf direkte Produktion in Frankfurt

Admin User
2 Min.
Ein Plakat mit verschiedenen Lebensmitteln, darunter Schachteln, und der Text "Heidelberg - Produkte Alimentaires et de Régime Heidelberg".Admin User

Nobian bringt Calciumchlorid zurück – und setzt auf direkte Produktion in Frankfurt

Nobian führt Calciumchlorid wieder in sein kommerzielles Sortiment ein

Nach der Beendigung eines langjährigen Liefervertrags mit Tetra Chemicals Europe bringt Nobian Calciumchlorid zurück in sein Produktportfolio. Das Unternehmen wird den Stoff künftig direkt am Standort Frankfurt herstellen und vertreiben. Mit diesem Schritt reagiert Nobian auf die steigende Nachfrage und will die Lieferketten für seine Kunden effizienter gestalten.

Calciumchlorid ist ein vielseitig einsetzbares anorganisches Salz, das unter anderem in der Enteisung, Staubbindung, Lebensmittelproduktion, der Öl- und Gasindustrie sowie der Wasseraufbereitung verwendet wird. Der globale Markt für den chemischen Stoff wächst stetig – angetrieben durch Infrastrukturprojekte, den Bauboom und strengere Umweltvorschriften. Nobians Entscheidung, das Produkt wieder selbst anzubieten, passt sich diesem Trend an.

Das Unternehmen setzt dabei auf eigene hochwertige Rohstoffe und seine langjährige Produktionsexpertise, um die Qualität zu sichern. Kunden profitieren von kürzeren Lieferwegen und dem direkten Zugang zu den Kundenservice-Teams von Nobian. Andreas Lowjaga, Product & Account Manager, bestätigte, dass Abnehmer das gleiche zuverlässige Produkt erhalten – nun jedoch mit noch individuellerer Betreuung.

Markus Mingenbach, Senior Vice President, erläuterte, dass die Ausweitung des Angebots Nobians langfristige Position in Europa stärkt. Zudem bietet der Stoff ökologische Vorteile: Im Vergleich zu herkömmlichem Streusalz verursacht er weniger Korrosion, und in der Wasseraufbereitung trägt er zur effizienteren Schadstoffentfernung bei.

Die direkte Belieferung aus Frankfurt markiert einen strategischen Wandel für Nobian. Die Umstellung vereinfacht die Logistik für die Kunden, ohne Kompromisse bei der Produktqualität einzugehen. Angesichts der wachsenden Nachfrage positioniert sich das Unternehmen damit als wichtiger Akteur auf dem europäischen Markt.

Neueste Nachrichten
Eine Hängebrücke spannt einen Fluss, flankiert von Zäunen, mit üppiger Vegetation, fernen Häusern und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.
Wirtschaft 2 Min.

Emerald Advisory verklagt Marshall Bridge Fund wegen ausstehender Forderungen

Ein ehemaliger Partner wird zum Gegner. Warum die Emerald Advisory jetzt juristisch gegen den Immobilienfonds Marshall Bridge vorgehen muss – und was auf dem Spiel steht.

Ein altes Aktienzertifikat der Société Générale de Crédit Mobilier, das gedruckten Text enthält, der die Dienstleistungen der Bank beschreibt.
Wirtschaft 1 Min.

Commerzbank-Chefin Orlopp lehnt Übernahme durch UniCredit kategorisch ab

Eine Fusion mit UniCredit? Nicht mit ihr. Bettina Orlopp setzt auf klare Kante – und vertraut stattdessen auf die Zahlen der Commerzbank. Doch was bedeutet das für Kunden und den Finanzstandort Deutschland?

Ein Mann im Anzug und Krawatte mit Brille spricht zu Reportern, umgeben von einer Gruppe von Menschen, mit einem Mikrofonständer vor ihm und einem beleuchteten Hintergrund mit einer Tafel, auf der Text steht.
Unterhaltung 2 Min.

Louis Klamroths konfrontativer Kurs bei hart aber fair polarisiert weiter

Sein Stil spaltet: Mal feiern Zuschauer Klamroths mutige Themen, mal scheitert er an der Kontrolle hitziger Runden. Doch warum reduziert der ARD die Folgen drastisch? Ein Blick hinter die Kulissen.

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines abgerissenen Gebäudes mit zerbrochenen Fenstern, Schutt, einer Collage aus zwei Bildern und darüberliegendem Text.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

Wiesbadens Walhalla-Halle wird für 70 Millionen Euro zum Kulturjuwel saniert

Ein Jahrhundertprojekt für Wiesbaden: Die Walhalla-Halle verliert ihre Anbauten der 1930er-Jahre und wird zum modernen Kulturort. Doch was kostet der historische Glanz wirklich? Bis 2030 soll aus dem Denkmal ein lebendiger Veranstaltungsort für Konzerte, Lesungen und Festivals werden – ohne seinen Charme von 1897 zu verlieren.

Ein Papier mit der Überschrift "Carnivals Parisiens par Louis Morin" in fetter Schrift, das farbenfrohe, detailreiche Entwürfe von Menschen in bunten Karnevalskostümen und Masken zeigt.
Unterhaltung 2 Min.

Mainzer Stadtrat erhält als Erster den Dummen August-Preis für karnevalistische Originalität

Ein linker Politiker als Clown geehrt? Die Auszeichnung zeigt, wie der Karneval mit Humor und Verletzlichkeit Brücken schlägt. Eine Tradition, die bis zu den Römern zurückreicht.

Eine Gruppe maskierter Menschen geht eine Straße entlang und hält ein Protestplakat, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfosten und einem Uhrenturm im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.
Kriminalität und Justiz 2 Min.

Hanau sechs Jahre nach dem rassistischen Massaker: Der unermüdliche Kampf um Gerechtigkeit

Emine Gürbüz verlor ihren Sohn im Massaker von Hanau. Sechs Jahre später fragt sie: Warum gibt es bis heute keine Gerechtigkeit? Ihr Kampf geht weiter – gegen Vergessen und strukturellen Rassismus.

Ein Plakat mit einem dünnen schwarzen Rand und fetter, schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, das "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für Reiche und große Unternehmen." lautet.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

Boris Rhein plant massive Steuersenkungen für Haushalte und Unternehmen in Hessen

Mehr Netto vom Brutto, günstigere Stromrechnungen – doch warum blockiert Rhein die Erbschaftsteuer-Reform? Seine Pläne könnten die Steuerpolitik in Deutschland verändern. Ein Überblick über Chancen und Streitpunkte.

Eine Hand hölt ein Schild mit der Aufschrift "Stoppen Sie den Kriminellen" mit einer Gruppe von Menschen im Hintergrund, die Fahnen halten, und Text auf einem Plakat, der die Verwendung von menschlichem Haar öffnet.
Unfälle 2 Min.

Fulda kämpft mit Vandalismus, Diebstahl und einem Großbrand innerhalb einer Woche

Von Hakenkreuzen bis zum Großbrand: Eine Woche der Zerstörung hält Fulda in Atem. Wer steckt hinter den Taten – und was kostet das die Stadt?