ÖPNV wird 2024 teurer: Preisschock für Pendler in Hessen und Rhein-Neckar

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Bus- und Bahntickets werden ab Januar teurer - ÖPNV wird 2024 teurer: Preisschock für Pendler in Hessen und Rhein-Neckar

Öffentliche Verkehrsmittel werden in mehreren deutschen Regionen teurer – Preiserhöhungen ab Januar

Ab Januar steigen in mehreren deutschen Regionen die Preise für den öffentlichen Nahverkehr. Betroffen sind Millionen Fahrgäste in Hessen und im Rhein-Neckar-Raum, die Busse und DB (Deutsche Bahn) nutzen. Als Hauptgrund für die Anpassungen nennen die Verantwortlichen gestiegene Betriebskosten.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) erhöht die Tarife ab Januar im Durchschnitt um 4,75 Prozent. Die Preiserhöhung folgt auf gestiegene Ausgaben für Löhne, Trassenentgelte und Energie. Einige Tarifoptionen, darunter das 9-Uhr-MonatsTicket und das 65-plus-MonatsTicket, werden wegen geringer Nachfrage abgeschafft.

Das Deutschlandticket, das derzeit 58 Euro kostet, wird ab kommendem Jahr 63 Euro pro Monat kosten. Auch ermäßigte Varianten wie der Hessenpass mobil werden teurer. Studenten- und Seniorentickets in Hessen steigen ebenfalls im Preis. Im Rhein-Neckar-Raum haben die Gremien des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) – angeführt von der Verbandsversammlung – eine durchschnittliche Tariferhöhung von 3,9 Prozent beschlossen. Die Entscheidung vereinfacht das Tarifsystem, indem selten genutzte Tickets gestrichen werden. Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) erhöht seine Preise um 4,9 Prozent und begründet dies ebenfalls mit höheren Betriebskosten.

Die Tarifanpassungen treten im Januar in Kraft und betreffen sowohl Pendler als auch Gelegenheitsfahrer. Die Verkehrsverbünde betonen, dass die Änderungen notwendig seien, um das Dienstleistungsniveau angesichts steigender Kosten aufrechtzuerhalten. Fahrgäste werden aufgefordert, vor dem Ticketkauf die aktualisierten Preise zu prüfen.

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