Provokante Todesanzeige: Brandenburgs Behörden warnen mit drastischem Instagram-Post vor illegalen Böllern

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Autos auf einer Straße mit vier Menschen in der Nähe, Gebäude mit Fenstern im Hintergrund, Bäume und Warn Dreiecke.Admin User

Ministerium warnt mit Todesanzeige vor Silvester-Feuerwerk - Provokante Todesanzeige: Brandenburgs Behörden warnen mit drastischem Instagram-Post vor illegalen Böllern

Brandenburgs Innenministerium löst mit provokanter Instagram-Botschaft über illegale Feuerwerke Debatte aus

Ein auffälliger Beitrag im Stil einer Todesanzeige kündigte den fiktiven Tod eines Mannes in der Silvesternacht an. Die Reaktionen fallen gespalten aus: Manche halten die Aktion für geschmacklos, andere befürworten die drastische Warnung.

Das Ministerium verteidigte den Post als bewussten Versuch, eine Diskussion anzustoßen. Die Behörden hoffen, damit auf die Gefahren von nicht zugelassenen Sprengstoffen während der Feierlichkeiten aufmerksam zu machen.

Der Beitrag, der über den offiziellen Account des Ministeriums geteilt wurde, imitierte eine klassische Traueranzeige. Darin wurde der Tod des fiktiven 21-jährigen Marc Brandenburch bekannt gegeben, der durch ein illegales Feuerwerk ums Leben gekommen sein soll. Später teilte auch die brandenburgische Polizeigewerkschaft, die sich seit Langem für ein vollständiges Verbot von Böllern einsetzt, die Grafik.

Die Botschaft des Ministeriums erscheint ein Jahr nach einer realen Tragödie in Kremmen im Landkreis Oberhavel. Damals starb ein 21-Jähriger, nachdem er ein starkes, nicht zugelassenes Sprengmittel gezündet hatte. Seither warnen die Behörden wiederholt vor dem Einsatz illegaler oder selbstgebastelter Feuerwerkskörper. Die Grünen-Politikerin und ehemalige Innenministerin Nancy Fraser "likte" den Beitrag öffentlich. Das Ministerium räumte die emotionalen Reaktionen ein, blieb aber bei seiner Herangehensweise. Ziel sei es, weitere Unfälle zu verhindern, indem die Gefahren unübersehbar gemacht würden.

Der Post sorgt mit seinem direkten Stil sowohl für Kritik als auch für Zustimmung. Die Behörden appellieren weiterhin an die Bevölkerung, in der Silvesternacht auf illegale Feuerwerke zu verzichten. Die Kampagne des Ministeriums ist Teil der anhaltenden Bemühungen, Verletzungen und Todesfälle durch unkontrollierte Sprengstoffe zu reduzieren.

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