Rhein-Main wird World Design Capital 2026 – und setzt auf kreative Zukunft

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Ein Plakat mit einem detaillierten Stadtplan von Spruidel, Deutschland, begleitet von beschreibendem Text.Admin User

Design für Demokratie - "Weltgestaltungshauptstadt" gestartet - Rhein-Main wird World Design Capital 2026 – und setzt auf kreative Zukunft

Die Rhein-Main-Region ist zur World Design Capital (WDC) 2026 gekürt worden und hat sich damit gegen den Mitbewerber Riad durchgesetzt. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein eröffnete offiziell die Veranstaltung und betonte, wie Design den Alltag bereichert und Gemeinschaften stärkt. Das zweijährige Programm wird mit über 450 Projekten und Veranstaltungen in der gesamten Region globale Aufmerksamkeit erregen.

Die World Design Organization (WDO) verleiht den Titel World Design Capital seit 2008 alle zwei Jahre. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Seoul, Helsinki, Taipeh, Mexiko-Stadt und Curitiba sowie die gemeinsamen Gastgeber San Diego und Tijuana. Die Ausgabe 2026 wird sich auf die Kraft des Designs konzentrieren, eine lebendige Demokratie mitzugestalten.

Hessen unterstützt die Initiative mit sechs Millionen Euro an Fördermitteln. Rhein unterstrich, dass Design Brücken baut, Innovation anregt und sozialen Fortschritt vorantreibt. Die Veranstalter wollen die Rhein-Main-Region durch Ausstellungen, Workshops und öffentliche Installationen als Zentrum für kreative Lösungen etablieren. Im Auswahlverfahren setzte sich die deutsche Region gegen Riad durch, während Details zu weiteren Bewerbern nicht bekannt gegeben wurden. Mit den laufenden Vorbereitungen verspricht die Veranstaltung, Designer, Entscheidungsträger und Besucher aus aller Welt anzuziehen.

Die WDC 2026 läuft bis Ende 2026 und umfasst Hunderte von Aktivitäten in ganz Hessen. Die Investitionen und die internationale Aufmerksamkeit sollen den Ruf der Region als Vorreiter in designgetriebener Entwicklung stärken. Lokale Verantwortliche erwarten langfristige Impulse für Kultur, Tourismus und städtische Innovation.

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