"Rip-off auf dem Weihnachtsmarkt": Diskussion über das beliebte Vergnügen - Besucher beschuldigt Standbetreiber
"Rip-off auf dem Weihnachtsmarkt": Diskussion über das beliebte Vergnügen - Besucher beschuldigt Standbetreiber
„Abzocke auf dem Weihnachtsmarkt“: Diskussion über beliebte Leckereien – Besucher wirft Standbetreibern Betrug vor
Teaser: Ein Weihnachtsmarktbesucher beschwert sich über Abzocke. Doch Kunden müssen fragwürdige Praktiken nicht hinnehmen – eine Behörde kann helfen.
20. Dezember 2025, 13:18 Uhr
Finanzen, Wirtschaft
Besucher von Weihnachtsmärkten in Deutschland werden aufgefordert, ihre Einkäufe genauer zu prüfen, nachdem es Berichte über zu leicht befüllte Produkte gab. Ein Kunde behauptet, er habe für 200 Gramm geröstete Mandeln bezahlt, erhalten habe aber deutlich weniger. Die Behörden warnen die Händler, dass steigende Kosten keine Rechtfertigung für gekürzte Portionen oder mindere Qualität seien.
Ein Kunde auf einem deutschen Weihnachtsmarkt entdeckte kürzlich Ungereimtheiten bei seinem Einkauf. Nach der Zahlung von 10 Euro für eine Tüte, die als 200 Gramm geröstete Mandeln deklariert war, stellte er fest, dass diese nur 155 Gramm enthielt. Weitere Überprüfungen ergaben, dass Kinder-Schoko-Mandeln statt der angegebenen 100 Gramm lediglich 85 Gramm wogen, während ungeröstete Mandeln 75 Gramm weniger enthielten als versprochen.
Die Händler stehen aufgrund hoher Energie- und Personalkosten sowie teurer Standmieten unter zunehmendem finanziellen Druck. Einige haben die Preise bereits erhöht, doch die Behörden betonen, dass dies keine Berechtigung sei, die Portionsgrößen zu verringern oder die Qualität zu verschlechtern. Zuständige Stellen wie das Gewerbeaufsichtsamt und das Ordnungsamt sind dafür verantwortlich, die Einhaltung der Eich- und Messvorschriften auf den Märkten zu überwachen. Ihre Teams kontrollieren die Waagen auf Genauigkeit, prüfen die Abfüllmengen von Getränken und stellen sicher, dass die Angaben auf den Etiketten mit dem tatsächlichen Gewicht übereinstimmen. Bei Verstößen können sie sofortige Korrekturen anordnen und ordnungsrechtliche Verfahren einleiten.
Verbraucher, die den Verdacht haben, zu kurz gekommen zu sein, werden aufgefordert, Vorfälle bei ihrem örtlichen Eichamt zu melden. Diese Behörden führen zwar regelmäßige Kontrollen durch, sind aber auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen, um Verstöße aufzudecken.
Der Fall unterstreicht, wie wichtig es ist, beim Kauf von Speisen und Getränken auf Weihnachtsmärkten achtsam zu sein. Die Behörden machen deutlich: Händler müssen sich unabhängig von finanziellen Belastungen an die Verbraucherschutzgesetze halten. Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit Strafen und zwingenden Anpassungen seiner Geschäftspraktiken rechnen.
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