Swissport lagert Passagierservices am Frankfurter Flughafen aus – und setzt auf AHS

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Eine Luftaufnahme eines Flughafens mit Flugzeugen, Gebäuden, Polen, Fahrzeugen, Bäumen, einer Straße unten und einem Zaun im Vordergrund.Admin User

Swissport lagert Passagierservices am Frankfurter Flughafen aus – und setzt auf AHS

Swissport übernimmt Bodenabfertigung am Frankfurter Flughafen – und lagert Passagierservices aus

Anfang 2025 hat Swissport die Bodenabfertigung am Frankfurter Flughafen übernommen, nachdem das Unternehmen 2024 eine Ausschreibung für sich entschieden hatte. Nun hat der Dienstleister zentrale Passagierservices an Aviation Handling Services (AHS) ausgelagert, einen Spezialisten mit mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung im deutschen Luftverkehr. Der bisherige Lizenzinhaber Wisag bleibt indes trotz laufender juristischer Auseinandersetzungen weiterhin eingebunden.

Swissport hatte sich 2024 den Zuschlag für die Bodenabfertigung am Frankfurter Flughafen gesichert und löste damit Wisag ab, das die Abfertigung seit 2018 verantwortet hatte. Der Wechsel begann im Februar 2025, doch Swissport hatte zunächst Schwierigkeiten, alle Serviceanforderungen vollständig zu erfüllen. Daher unterstützte Wisag den Übergang weiterhin während der Übergangsphase.

Um die Effizienz zu steigern, kooperiert Swissport nun mit AHS bei der Passagierabfertigung – etwa beim Check-in, Ticketing und Boarding. Die Vereinbarung ermöglicht es Swissport, den Einsatz von AHS flexibel an die Nachfrage anzupassen, insbesondere in Stoßzeiten mit hohem Reisendenaufkommen.

Wisag hingegen focht die Vergabentscheidung gerichtlich an und ist derzeit weiterhin in die Abwicklung der Sommerflugpläne eingebunden. Das Unternehmen warnte, der Rechtsstreit könnte sich über Jahre hinziehen und so eine vollständige Übernahme durch Swissport verzögern.

Die Partnerschaft mit AHS soll die Servicequalität von Swissport am Frankfurter Flughafen stärken. Dank der langjährigen Branchenerfahrung von AHS dürften sich die Abläufe bei der Passagierabfertigung optimieren lassen. Die Lage bleibt jedoch komplex: Wisags anhaltende Klagen und die fortgesetzte operative Rolle des Unternehmens erschweren eine klare Übergangsregelung.

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