Taylor Swifts Musikvideo bringt Rekordbesuch ins Museum Wiesbaden

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Eine alte Zeitungsannonce für das Nouveau Théâtre in Boulton, Frankreich, mit Text über die Angebote des Theaters.Admin User

Taylor Swifts Musikvideo bringt Rekordbesuch ins Museum Wiesbaden

Museum Wiesbaden verzeichnet 2025 zweithöchste Besucherzahl seit 25 Jahren

Im Jahr 2025 verzeichnete das Museum Wiesbaden die zweithöchste Besucherzahl der letzten 25 Jahre: Insgesamt 130.986 Menschen besuchten die Ausstellungshäuser. Ausschlaggebend für den Anstieg waren eine Mischung aus Sonderveranstaltungen und ein neu erwachtes Interesse an den Kunstwerken. Doch ein unerwarteter Faktor spielte eine entscheidende Rolle: ein Musikvideo der Popstar Taylor Swift.

Die Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum des Museums zogen das ganze Jahr über Besucher an. Auch der kostenlose Eintritt am ersten Samstag jedes Monats sowie die dauerhaft kostenlose Öffnung für Kinder und Jugendliche trugen maßgeblich zum Besucherrekord bei. Ermöglicht wurden diese kostenlosen Tage durch Fördergelder des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur.

Noch größer war jedoch der Andrang durch eine ungewöhnliche Quelle: In Swifts Musikvideo zu „The Fate of Ophelia“ ist ein Gemälde von Friedrich Heyser mit dem Titel „Ophelia“ zu sehen. Nach Veröffentlichung des Videos pilgerten Fans – die sich selbst „Swifties“ nennen – in Scharen ins Museum, um das Original mit eigenen Augen zu betrachten. Viele von ihnen hatten zuvor noch nie ein Museum besucht. Das Phänomen, das als „Ophelia-Hype“ bezeichnet wurde, bescherte der Institution Rekordbesucherzahlen. Die plötzliche Berühmtheit des Gemäldes löste einen Dominoeffekt aus: Social-Media-Hype und Mundpropaganda lockten noch mehr Menschen an.

Die Kombination aus Jubiläumsveranstaltungen, kostenlosen Eintrittsangeboten und einem Popkultur-Moment machte das Jahr 2025 für das Museum zu einem der erfolgreichsten seit Jahrzehnten. Mit 130.986 Besuchern wurde nicht nur ein Rekord fast erreicht, sondern auch ein neues Publikum für die vielfältige Sammlung des Hauses begeistert.

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