Weihbischof Diez feiert im Fuldaer Dom die Demut der **Heiligen Drei Könige**

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Innenansicht einer Kirche mit einem Kreuz, das eine Jesus-Skulptur zeigt, vor der viele Menschen auf Stühlen sitzen.Admin User

Weihbischof Diez feiert im Fuldaer Dom die Demut der **Heiligen Drei Könige**

Fuldaer Dom feiert Hochamt zu Erscheinen des Herrn unter Leitung von Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez

Im Fuldaer Dom fand das feierliche Hochamt zum Fest Erscheinung des Herrn statt, zelebriert von Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Geschichte der Heiligen Drei Könige und ihre Reise, um Christus als die höhere Macht anzuerkennen. Die Musik des Fuldaer Domchors und des Organisten Max Deisenroth verleihen der Feier eine besondere Würde.

In seiner Predigt reflektierte Bischof Diez darüber, wie Gottes Führung zu Frieden und Versöhnung führt. Er zog Parallelen zwischen der Demut der Weisen aus dem Morgenland und den Herausforderungen, vor denen Machtinhaber heute stehen.

Das Fest Erscheinung des Herrn erinnert an die Heiligen Drei Könige – gelehrte und einflussreiche Männer –, die ihren Status beiseitelegten, um einem göttlichen Ruf zu folgen. Bischof Diez betonte ihre Geste der Niederwerfung vor dem Jesuskind, das nicht in einem Palast, sondern in einem Stall geboren wurde. Dieser Gegensatz, so der Bischof, stelle irdische Vorstellungen von Macht und Erfolg infrage.

Die Reaktion Herodes’ auf die Geburt Jesu spiegle die Ängste vieler Herrscher wider. Die Unruhe des Königs angesichts der Nachricht von einem neuen Herrscher zeige, wie Machtinhaber Veränderung oft ablehnen. Doch die Weisen erkannten trotz ihres eigenen Ansehens in Christus den wahren König und brachten ihm in Demut ihre Gaben dar. Bischof Diez beschrieb Gottes Führung als leise, doch verwandelnd. Im Gegensatz zu menschlichen Machtkämpfen biete Gottes Weg Heilung und Erneuerung. Die Geschichte der Heiligen Drei Könige, so der Bischof, erinnere daran, dass wahre Autorität nicht in Reichtum oder Kontrolle liege, sondern im Dienst an einer höheren Bestimmung.

Das Hochamt endete mit einer Botschaft der Hoffnung: Gott halte die Geschichte in seinen Händen. Die Reise der Weisen, geprägt von Demut und Glauben, stehe als zeitloses Vorbild des Friedens. Für alle, die zu hören bereit sind, weise ihre Geschichte über Konflikt und Spaltung hinaus.

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