Wichtiges Zahlungskarten-System-Interface abgeschlossen

Admin User
2 Min.
Eine Karte mit Text darauf.Admin User

Wichtiges Zahlungskarten-System-Interface abgeschlossen

Wichtige Schnittstelle für Zahlkartensystem fertiggestellt

Ankündigung Sozialministerin Heike Hofmann: „Die Einführung der Zahlkarte ist nahezu flächendeckend, rechtssicher und ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand abgeschlossen.“

  1. Dezember 2025, 13:02 Uhr

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft

Hessen hat mit der schrittweisen Einführung eines neuen Zahlkartensystems für Geflüchtete im gesamten Landesgebiet begonnen. Die ersten Karten wurden am 16. Dezember 2024 in der Erstaufnahmeeinrichtung ausgegeben. Die meisten Kommunen können das System nun nutzen – in zwei Städten kommt es jedoch vorerst zu Verzögerungen oder Anpassungen.

Das Zahlkartensystem ist bereits in der landeseigenen Erstaufnahme im Einsatz. Zudem ist es in 17 der 27 kommunalen Leistungsstellen aktiv. Geflüchtete, die ihre Karte in der Erstaufnahme erhalten haben, können sie auch in den teilnehmenden Städten und Landkreisen weiterverwenden.

Neun weitere Kommunen können das System ab dem kommenden Jahr einführen. 13 Leistungsstellen haben die Möglichkeit, auf den Standardprozess umzustellen. Das Land hat sämtliche Integrationskosten übernommen und eng mit den lokalen Behörden zusammengearbeitet, um die Einhaltung der Vorgaben zu gewährleisten. Die meisten kommunalen Stellen können das Zahlkartensystem an ihre bestehende Fallmanagement-Software anbinden. Frankfurt nutzt jedoch ein separates System – hier wird eine Schnittstelle in Kürze erwartet. Hanau bleibt vorläufig außerhalb des Netzwerks, da die Stadt 2026 aus dem Main-Kinzig-Kreis ausgegliedert wird. Die ursprüngliche Frist für die vollständige Umsetzung wurde auf den 31. Januar 2026 verlängert. Behörden bestätigten, dass keine weitere Stadt in diesem Zeitraum vorübergehend vom System ausgeschlossen bleibt.

Das Zahlkartensystem ist in Hessen nun nahezu flächendeckend verfügbar. Alle beteiligten Stellen müssen die Integration bis zum neuen Stichtag abschließen. Geflüchtete mit bestehenden Karten erleben beim Wechsel zwischen den angeschlossenen Gebieten keine Unterbrechung.

Neueste Nachrichten
Eine Hängebrücke spannt einen Fluss, flankiert von Zäunen, mit üppiger Vegetation, fernen Häusern und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.
Wirtschaft 2 Min.

Emerald Advisory verklagt Marshall Bridge Fund wegen ausstehender Forderungen

Ein ehemaliger Partner wird zum Gegner. Warum die Emerald Advisory jetzt juristisch gegen den Immobilienfonds Marshall Bridge vorgehen muss – und was auf dem Spiel steht.

Ein altes Aktienzertifikat der Société Générale de Crédit Mobilier, das gedruckten Text enthält, der die Dienstleistungen der Bank beschreibt.
Wirtschaft 1 Min.

Commerzbank-Chefin Orlopp lehnt Übernahme durch UniCredit kategorisch ab

Eine Fusion mit UniCredit? Nicht mit ihr. Bettina Orlopp setzt auf klare Kante – und vertraut stattdessen auf die Zahlen der Commerzbank. Doch was bedeutet das für Kunden und den Finanzstandort Deutschland?

Ein Mann im Anzug und Krawatte mit Brille spricht zu Reportern, umgeben von einer Gruppe von Menschen, mit einem Mikrofonständer vor ihm und einem beleuchteten Hintergrund mit einer Tafel, auf der Text steht.
Unterhaltung 2 Min.

Louis Klamroths konfrontativer Kurs bei hart aber fair polarisiert weiter

Sein Stil spaltet: Mal feiern Zuschauer Klamroths mutige Themen, mal scheitert er an der Kontrolle hitziger Runden. Doch warum reduziert der ARD die Folgen drastisch? Ein Blick hinter die Kulissen.

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines abgerissenen Gebäudes mit zerbrochenen Fenstern, Schutt, einer Collage aus zwei Bildern und darüberliegendem Text.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

Wiesbadens Walhalla-Halle wird für 70 Millionen Euro zum Kulturjuwel saniert

Ein Jahrhundertprojekt für Wiesbaden: Die Walhalla-Halle verliert ihre Anbauten der 1930er-Jahre und wird zum modernen Kulturort. Doch was kostet der historische Glanz wirklich? Bis 2030 soll aus dem Denkmal ein lebendiger Veranstaltungsort für Konzerte, Lesungen und Festivals werden – ohne seinen Charme von 1897 zu verlieren.

Ein Papier mit der Überschrift "Carnivals Parisiens par Louis Morin" in fetter Schrift, das farbenfrohe, detailreiche Entwürfe von Menschen in bunten Karnevalskostümen und Masken zeigt.
Unterhaltung 2 Min.

Mainzer Stadtrat erhält als Erster den Dummen August-Preis für karnevalistische Originalität

Ein linker Politiker als Clown geehrt? Die Auszeichnung zeigt, wie der Karneval mit Humor und Verletzlichkeit Brücken schlägt. Eine Tradition, die bis zu den Römern zurückreicht.

Eine Gruppe maskierter Menschen geht eine Straße entlang und hält ein Protestplakat, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfosten und einem Uhrenturm im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.
Kriminalität und Justiz 2 Min.

Hanau sechs Jahre nach dem rassistischen Massaker: Der unermüdliche Kampf um Gerechtigkeit

Emine Gürbüz verlor ihren Sohn im Massaker von Hanau. Sechs Jahre später fragt sie: Warum gibt es bis heute keine Gerechtigkeit? Ihr Kampf geht weiter – gegen Vergessen und strukturellen Rassismus.

Ein Plakat mit einem dünnen schwarzen Rand und fetter, schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, das "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für Reiche und große Unternehmen." lautet.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

Boris Rhein plant massive Steuersenkungen für Haushalte und Unternehmen in Hessen

Mehr Netto vom Brutto, günstigere Stromrechnungen – doch warum blockiert Rhein die Erbschaftsteuer-Reform? Seine Pläne könnten die Steuerpolitik in Deutschland verändern. Ein Überblick über Chancen und Streitpunkte.

Eine Hand hölt ein Schild mit der Aufschrift "Stoppen Sie den Kriminellen" mit einer Gruppe von Menschen im Hintergrund, die Fahnen halten, und Text auf einem Plakat, der die Verwendung von menschlichem Haar öffnet.
Unfälle 2 Min.

Fulda kämpft mit Vandalismus, Diebstahl und einem Großbrand innerhalb einer Woche

Von Hakenkreuzen bis zum Großbrand: Eine Woche der Zerstörung hält Fulda in Atem. Wer steckt hinter den Taten – und was kostet das die Stadt?