Wie der Tourismus Rüsselsheims Innenstadt neu erfinden soll
Wie der Tourismus Rüsselsheims Innenstadt neu erfinden soll
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"Was bedeutet die Rolle des Tourismus für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Innenstadt?" Dies war das Thema des zweiten Wirtschaftsforums im Rathauses.
2024-10-17T04:00:00+00:00
Lifestyle, Geschäft, Reise, Sport
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"Was bedeutet der Tourismus für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Innenstadt?" Dies stand im Mittelpunkt des zweiten Wirtschaftsforums im Rathaus von Rüsselsheim.
17. Oktober 2024
Lifestyle, Wirtschaft, Reisen, Sport
In Rüsselsheim fand kürzlich die zweite Wirtschaftsrunde statt, bei der Führungskräfte über die Bedeutung des Tourismus für die zukünftige Gestaltung der Stadt diskutierten. Die Veranstaltung brachte Expert:innen zusammen, um zu erörtern, wie Geschäftsreisen, Kulturbesuche und Gastronomie die lokale Wirtschaft stärken können. Bürgermeister Patrick Burghardt betonte die Notwendigkeit neuer Ideen, um das Stadtzentrum zu verwandeln und Besucher:innen aus der gesamten Rhein-Main-Region und darüber hinaus anzuziehen.
Bei der Podiumsdiskussion kamen zentrale Stimmen zu Wort, darunter Claudia C. Gotz, Leiterin der Wirtschaftsentwicklung. Sie hob die Fähigkeit des Tourismus hervor, Innenstädte zu beleben und Wachstum anzukurbeln, und verwies auf die Stärken der Rhein-Main-Region als MICE-Standort (Tagungen, Incentives, Kongresse und Ausstellungen). Ralf-Peter Koschny von bulwiengesa AG lobte zudem die kulturelle Vielfalt und die strategische Lage Rüsselsheims und bezeichnete die Rahmenbedingungen als ideal für Wachstum – insbesondere im Hotelsektor.
Bürgermeister Burghardt unterstrich, dass Tourismus in Rüsselsheim weit über den klassischen Städtetourismus hinausgeht. Dazu gehören auch Geschäftsreisen, kulturelle Veranstaltungen und Gastronomie – alles Bereiche, die sowohl Einheimischen als auch Gästen zugutekommen. Zudem betonte er die Bedeutung einer Neugestaltung der Innenstadt, um neue Chancen zu schaffen.
Die Diskussion knüpfte an die übergeordneten städtischen Entwicklungspläne Rüsselsheims an. Ehemalige Industrieflächen wie das Opel-Gelände werden zu kulturellen und wirtschaftlichen Zentren umgestaltet. Diese Projekte zielen darauf ab, das Stadtzentrum mit der Flusspromenade, Wohnvierteln und dem Bahnhof zu vernetzen. Mit gesicherten Bundes- und Landesmitteln für den Zeitraum 2026 bis 2035 liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit, sozialer Teilhabe und verbesserter Mobilität.
Jan-Bernd Röllmann, Geschäftsführer von Stadtmarketing Marburg e.V., teilte die Erfolgsgeschichte Marburgs, wo durch Bürgerbeteiligung und Partnerschaften eine starke Stadtidentität entstanden ist. Sein Beispiel untermauerte die These, dass die Einbindung der Gemeinschaft eine zentrale Rolle für die städtische Wiederaufwertung spielt.
Als nächstes großes Ereignis steht in Rüsselsheim am 13. November ein Immobilienforum an. Die Veranstaltung wird sich auf die Stadtbelebung und die Gewinnung von Branchenführern für die weitere Entwicklung konzentrieren.
Die Wirtschaftsrunde machte deutlich, dass Rüsselsheim durch Tourismus und strategische Stadtplanung das Potenzial hat, zu einem regionalen Anziehungspunkt zu werden. Mit anstehenden Veranstaltungen wie dem Immobilienforum und langfristigen Fördermitteln für die Neugestaltung positioniert sich die Stadt für ein nachhaltiges Wachstum. Im Mittelpunkt bleibt die Schaffung eines lebendigen, vernetzten und wirtschaftlich starken Stadtzentrums.
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