Wiesbaden ehrt Altbürgermeister Heinrich Löffelholz mit historischem Ehrengrab bis 2045
Wiesbaden ehrt Altbürgermeister Heinrich Löffelholz mit historischem Ehrengrab bis 2045
Wiesbaden ehrt ehemaligen Bürgermeister mit Ehrengrab
Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat einem früheren Bürgermeister postum eine besondere Ehre zuteilwerden lassen: Das Grab von Heinrich Löffelholz auf dem Kasteler Friedhof wurde im Februar 2026 zum Ehrengrab erklärt. Löffelholz, der von 1890 bis 1908 das Amt des Bürgermeisters in Kastel innehatte, hinterließ ein Erbe, das die Stadt vor über einem Jahrhundert nachhaltig prägte.
Während seiner Amtszeit setzte Löffelholz maßgebliche Infrastrukturprojekte um, die Kastel modernisierten. Unter seiner Führung entstand das erste Elektrizitätswerk der Stadt, das Straßen und Haushalte mit Strom versorgte. Zudem trieb er den Bau der Kaiserbrücke voran, die Kastel mit Mainz verbindet.
Sein Wirken verbesserte den Alltag der Bürgerinnen und Bürger entscheidend: Er erweiterte die Wasserversorgung, das Kanalsystem und ließ Straßen pflastern. Für seine Verdienste wurde er 1903 mit dem Verdienstorden Philipps des Großmütigen (Zweite Klasse) ausgezeichnet. Nur zwei Jahre später erhielt er die Erlaubnis, den Roten Adlerorden (Vierte Klasse) für seine kommunalen Leistungen zu tragen.
Der Wiesbadener Stadtrat und der Ältestenrat beschlossen nun, Löffelholz' Grabstelle auf dem Kasteler Friedhof als Ehrengrab auszuweisen – zunächst bis Ende 2045. Damit wird erstmals seit zwei Jahrzehnten eine Persönlichkeit gewürdigt, deren Hauptverdienste im infrastrukturellen und gemeindlichen Bereich liegen.
Die Entscheidung unterstreicht den bleibenden Einfluss, den Löffelholz auf die Entwicklung Kastels hatte. Seine Projekte – von der Versorgung bis zu Verkehrswegen – bilden bis heute das Fundament der Stadt. Das Ehrengrab sichert, dass sein Wirken für mindestens weitere 20 Jahre offiziell in Erinnerung bleibt.
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