Europas wachsende Abhängigkeit von US-Technologie gefährdet Sicherheit und Souveränität
Europas wachsende Abhängigkeit von US-Technologie gefährdet Sicherheit und Souveränität
Europas steigende Militärausgaben vertiefen die Abhängigkeit von US-Technologie und Verteidigungssystemen
Mit mehr als 392 Milliarden Euro, die mittlerweile für Verteidigung bereitgestellt werden, wachsen die Bedenken über die Verwundbarkeit des Kontinents gegenüber möglichen Kurswechseln in der US-Politik. Das Problem beschränkt sich nicht auf militärische Hardware – auch kritische Bereiche wie öffentliche Verwaltung und Finanzdienstleistungen sind in hohem Maße von amerikanischen Anbietern abhängig.
Der Anstieg der EU-Rüstungsbudgets folgt auf Russlands Invasion in der Ukraine und die Befürchtungen vor einer möglichen Rückkehr Donald Trumps ins US-Präsidialamt. Dennoch stammen über 64 Prozent der Waffenimporte europäischer NATO-Mitglieder aus den USA, was die Abhängigkeit von amerikanischen Lieferanten weiter verstärkt. Schlüsselsysteme wie der Kampfflugzeugtyp F-35 sind auf ständige Software-Updates aus den USA angewiesen – europäische Streitkräfte sind damit einem potenziellen "Kill Switch" ausgesetzt, der Flugzeuge ohne Zustimmung Washingtons am Boden halten könnte.
Technologische Autonomie bleibt eine Schwachstelle Auch jenseits der Verteidigung ringt Europa um digitale Souveränität. Der deutsche öffentliche Sektor hat seine Abhängigkeit von US-Cloud-Diensten erhöht: Der Marktanteil von Microsoft Azure in Bundesbehörden stieg von 15 Prozent im Jahr 2020 auf über 40 Prozent bis 2024. Großaufträge – darunter 1,5 Milliarden Euro, die bis 2023 an Microsoft und Amazon Web Services gingen – unterstreichen diesen Trend. Gleichzeitig konnte die EU-Initiative Gaia-X für digitale Souveränität kaum Fuß fassen und hält 2025 nur fünf Prozent des Marktes.
Risiken bis in den Alltag Selbst grundlegende Dienstleistungen sind betroffen: Deutschlands Finanz- und Digitalinfrastruktur hängt von US-Unternehmen wie Visa, Mastercard, PayPal und Google ab. Ein plötzlicher Entzug der US-Unterstützung könnte öffentliche Verwaltung, Satellitenaufklärung und sogar GPS-Navigation lahmlegen – Bereiche, in denen Europa kaum tragfähige Alternativen vorweisen kann. Einige Regionen wie Schleswig-Holstein setzen stattdessen auf Open-Source-Lösungen, um digitale Souveränität zurückzugewinnen.
Aufruf zu mehr Unabhängigkeit Als Reaktion werben Aktivisten für einen "Tag der digitalen Unabhängigkeit" am ersten Sonntag jedes Monats. Sie rufen Bürger auf, zu Alternativen wie Firefox, LibreOffice und Signal zu wechseln und lokale Unternehmen zu unterstützen. Experten betonen, dass eine Beschleunigung der europaweiten Forschung und Entwicklung – selbst in militärischen Bereichen – entscheidend ist, um die Abhängigkeit von US-Technologie zu verringern.
Europas aktueller Kurs macht den Kontinent anfällig für geopolitische und technologische Risiken. Ohne stärkere Investitionen in eigene Lösungen bleibt Europa von US-Verteidigungssystemen und digitaler Infrastruktur abhängig. Die wachsende Bewegung für digitale Souveränität – von Kommunalverwaltungen bis zu Basisinitiativen – zeigt jedoch, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit eines Wandels steigt.
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