Frankfurts Flughafen kämpft 2025 weiter mit der vollständigen Rückkehr zu Vorkrisenniveau

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Eine Lufthansa-Regional-Airbus A320-200 auf der Rollbahn am Frankfurter Airport, umgeben von Verkehrskegeln und einem Fahrzeug mit Treppe, mit saftig grünem Gras, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.Admin User

Frankfurt Airport immer noch unter Vorkrisenniveau trotz Anstieg - Frankfurts Flughafen kämpft 2025 weiter mit der vollständigen Rückkehr zu Vorkrisenniveau

Flughafen Frankfurt ringt 2025 weiterhin mit vollständiger Erholung – trotz leichtem Passagierplus

Der größte deutsche Flughafen verzeichnete im vergangenen Jahr 63,2 Millionen Reisende – und liegt damit weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Gleichzeitig verzeichneten die ausländischen Standorte des Betreibers Fraport Rekordnachfrage.

Der Flughafen Frankfurt begrüßte 2025 insgesamt 63,2 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 2,6 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Dennoch bleibt diese Zahl mehr als 10 Prozent unter den 70,6 Millionen aus dem Jahr 2019, bevor die Pandemie den globalen Reiseverkehr lahmlegte. Gründe für das anhaltende Defizit wurden nicht eindeutig genannt, doch die Lücke unterstreicht die fortbestehenden Herausforderungen für Deutschlands wichtigsten Luftverkehrsknotenpunkt.

Währenddessen florierten die internationalen Flughäfen der Fraport-Gruppe. Antalya, Lima sowie 14 Regionalflughäfen in Griechenland meldeten jeweils ihre bis dahin verkehrsreichsten Jahre. Gemeinsam trugen diese Standorte dazu bei, dass die Gesamtpassagierzahlen der Fraport auf 183,7 Millionen stiegen – ein Plus von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Gegensatz deutet auf unterschiedliche Erholungstrends in verschiedenen Märkten hin: Während urlaubsorientierte Ziele wie Antalya und die griechischen Inseln stark wuchsen, spiegelt Frankfurts zögerliche Erholung eine schwächere Nachfrage nach Geschäftsreisen und Langstreckenflügen wider.

Die Zahlen von 2025 bestätigen eine nur teilweise gelungene Erholung des Frankfurter Flughafens. Mit 63,2 Millionen Passagieren bleibt er hinter den Werten von 2019 zurück, während das globale Netzwerk der Fraport weiter expandiert. Das Gesamtwachstum des Unternehmens stützt sich mittlerweile stärker auf seine internationalen Standorte als auf den deutschen Hauptsitz.

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