Maschinenbau in Deutschland kämpft 2025 mit drittem Produktionsrückgang in Folge
Deutsche Maschinenbauer werden bis 2025 Tausende Stellen streichen - Maschinenbau in Deutschland kämpft 2025 mit drittem Produktionsrückgang in Folge
Deutschlands Maschinenbau durchlebt 2025 ein weiteres schwieriges Jahr
Die Branche verzeichnete erneut einen Rückgang: Die Produktion sinkt nun bereits das dritte Jahr in Folge, und die Arbeitsplatzverluste nehmen weiter zu. Experten warnen, dass ohne Gegenmaßnahmen die Entlassungswelle sogar bis 2026 anhalten könnte.
Ende 2025 beschäftigte der Sektor noch etwas mehr als eine Million Menschen – ein Rückgang um 22.000 Stellen oder 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz Fachkräftemangels mussten viele Unternehmen aufgrund des wirtschaftlichen Drucks Personal abbauen. Mittlerweile planen mehr Betriebe Entlassungen als Neueinstellungen, was auf eine Fortsetzung des Negativtrends hindeutet.
Wettbewerb aus China und US-Zölle verschärfen die Krise Während verwandte Branchen wie Chemie und Pharma nur leichte Jobverluste verzeichneten, ist der Maschinenbau deutlich stärker betroffen. So gingen die Maschinenexporte im frühen Jahresverlauf 2025 um 3,4 Prozent zurück, die Metall- und Elektroproduktion sank im gleichen Zeitraum um 2,6 Prozent.
Fabian Seus, Arbeitsmarktexperte des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), fordert nun politische Maßnahmen. Er plädiert für eine Senkung der hohen Sozialabgaben und eine Reform der Arbeitszeitgesetze. Dennoch gibt es vorsichtige Hoffnung: Gegen Ende 2025 zogen die Auftragseingänge wieder an – ein mögliches Zeichen für eine Erholung im kommenden Jahr.
Branchenweite Probleme: Auch die Autoindustrie büßt Tausende Jobs ein Die Schwierigkeiten des Maschinenbaus spiegeln die größeren Herausforderungen der deutschen Industrie wider. Allein die Automobilbranche strich 2025 schätzungsweise 47.000 Stellen. Zwar wird für 2026 ein Produktionsaufschwung prognostiziert, doch die Arbeitsplatzverluste könnten anhalten, sofern sich die wirtschaftliche Lage nicht bessert. Politische Weichenstellungen und strukturelle Reformen könnten entscheidend sein, um den Arbeitsmarkt zu stabilisieren.
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