Stuttgart verschärft Regeln für Veranstaltungen nach antisemitischen Vorfällen
Stuttgart verschärft Regeln für Veranstaltungen nach antisemitischen Vorfällen
Stuttgart überprüft Veranstaltungsregeln nach antisemitischer Hetze bei Events
Nach Vorfällen mit antisemitischer Hetze bei jüngsten Veranstaltungen in Stuttgart überarbeitet die Stadt ihre Richtlinien für die Nutzung städtischer Gemeinschaftszentren. Zwar hat die Stadt bereits Maßnahmen ergriffen, um solche Zwischenfälle einzudämmen, doch stoßen die Behörden bei der Einschränkung bestimmter Versammlungen an rechtliche Grenzen. Nun werden Änderungen der Satzungen geprüft, um den Missbrauch öffentlicher Räume zu verhindern.
In den vergangenen fünf Jahren gab es in Stuttgarter Bürgerhäusern wiederholt Fälle antisemitischer Agitation. 2023 tauchten im Jugendzentrum hetzerische Plakate auf, woraufhin die Stadt umgehend reagierte: Die Materialien wurden entfernt, die verantwortliche Gruppe erhielt Hausverbot, und der Vorfall wurde öffentlich verurteilt.
Zudem gab es Berichte über Propaganda im Zusammenhang mit den iranischen Revolutionsgarden bei zwei Veranstaltungen im Dotzheimer Haus der Vereine. Zwar kann die Stadt den Inhalt privater Veranstaltungen rechtlich nicht kontrollieren, doch wurden Schulungen für Mitarbeiter zum Erkennen von Hassrede ausgebaut. Die Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie der Meldestelle Antisemitismus Stuttgart wurde intensiviert, um Vorfälle zu dokumentieren und gegebenenfalls juristisch gegen sie vorzugehen.
Bürger und eingetragene Vereine haben derzeit das Recht, die Gemeinschaftszentren unter Einhaltung der geltenden Regeln zu nutzen. Eine gezielte Ausschließung bestimmter Veranstaltungen ist jedoch mit den aktuellen Vorschriften schwer durchsetzbar. Der Oberbürgermeister hat nun die Rechtsabteilung und die Kommunalbehörde beauftragt, mögliche Anpassungen der Satzungen oder Hausordnungen zu prüfen.
Stuttgart betont, dass es antisemitische Hetze oder Hassrede in seinen Einrichtungen nicht duldet. Die Stadt setzt sich weiterhin für Vielfalt und friedliches Zusammenleben ein und arbeitet gleichzeitig an rechtlichen Lösungen. Ziel möglicher Regeländerungen ist es, den freien Zugang zu den Räumlichkeiten mit einem stärkeren Schutz vor Missbrauch in Einklang zu bringen.
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