Treibjagd in Wehrheim: Empörung über mutmaßliche Tierquälerei und unkontrollierte Jagdhunde

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Ein hundähnliches Tier liegt auf einem Tuch mit einer Wand im Hintergrund.Admin User

Treibjagd in Wehrheim: Empörung über mutmaßliche Tierquälerei und unkontrollierte Jagdhunde

Treibjagd in Wehrheim (Hessen) löst Empörung aus – Vorwürfe der Tierquälerei

Eine Treibjagd am 26. Oktober 2024 in Wehrheim (Hessen) hat für Aufsehen gesorgt, nachdem Berichte über mögliche Misshandlungen von Tieren bekannt wurden. Die von Dr. Walter Kuna organisierte Veranstaltung stand im Zusammenhang mit dem Schweizer Hobbyjäger Daniel Gerber, dessen Einsatz von Spürhunden zu Vorwürfen unnötigen Leidens bei Wildschweinen und anderen Tieren führte. Die Behörden prüfen nun eine eingereichte Strafanzeige in diesem Fall.

Im Rahmen der Jagd setzte Gerber, ein 61-jähriger Landwirt aus der Schweiz, ein großes Rudel speziell abgerichteter Jagdhunde ein. Augenzeugen zufolge verursachten die Tiere einem Wildschwein über einen längeren Zeitraum extreme Angst und Qualen, bevor es schließlich starb. Die Hunde, die eigentlich für die Jagd auf Großwild wie Elche, Tiger und Bären gezüchtet werden, sollen sich dem Bericht nach unkontrolliert verhalten haben – sie drangen in Wohngebiete ein und gefährdeten sogar den Straßenverkehr.

Die Strafanzeige folgt auf Vorwürfe, dass bei der Jagd gegen deutsche und schweizerische Tierschutzbestimmungen verstoßen wurde. Nun muss geklärt werden, ob rechtliche Konsequenzen wegen des Umgangs mit Wildtieren und des Hundeeinsatzes gezogen werden. Der Fall hat die Debatte über jagdethische Grundsätze und die grenzüberschreitende Durchsetzung von Tierschutzgesetzen neu entfacht.

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