Commerzbank drängt auf mehr Staatshilfen für Zukunftstechnologien in Deutschland
Commerzbank drängt auf mehr Staatshilfen für Zukunftstechnologien in Deutschland
Die Commerzbank wird in dieser Woche Gespräche mit der Bundesregierung, der KfW und Wirtschaftsverbänden führen. Ziel der Beratungen ist es, die Förderpolitik für Zukunftstechnologien zu stärken – insbesondere, um europäischen Unternehmen den Zugang zu Kapital zu erleichtern und sie damit im Wettbewerb mit US-amerikanischen und chinesischen Konkurrenten zu positionieren. Stefan Hoops, bei der Commerzbank verantwortlich für das Firmenkundengeschäft, sieht automatisiertes Fahren, die Umsetzung von KI-Lösungen und den Klimaschutz als zentrale Investitionsfelder. Sein Appell an den Staat: Er solle eine aktivere Rolle einnehmen, vor allem bei der Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Als konkrete Maßnahme schlägt Hoops eine standardisierte staatliche Beteiligung an der Bereitstellung von Kapital für Forschung und Entwicklung vor. Dabei könnten Förderkredite mit einer geteilten Ausfallhaftung zwischen Staat und Banken zum Einsatz kommen – ähnlich wie bei den erfolgreichen Corona-Hilfskrediten. Auf diese Weise ließe sich privates und öffentliches Kapital effektiv verzahnen. An den Gesprächen, an denen neben der Commerzbank auch die Bundesregierung und Wirtschaftsverbände wie Blackrock beteiligt sind, geht es darum, Innovation und Investitionen voranzutreiben. Durch besseren Kapitalzugang und eine stärkere staatliche Einbindung, insbesondere für KMU, will Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit in Schlüsseltechnologien sichern.
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