Ruhrfestspiele eröffnen mit riskantem iranischem Flüchtlingsdrama Das Kind
Ruhr Festival beginnt mit iranischem Drama auf Persisch - Ruhrfestspiele eröffnen mit riskantem iranischem Flüchtlingsdrama Das Kind
Die diesjährigen Ruhrfestspiele finden vom 1. Mai bis zum 13. Juni unter dem Motto Schock und Staunen statt. Das Festival verspricht ein mutiges Programm mit Weltpremieren und Deutschlandpremieren, darunter Auftritte von Stars wie Katja Riemann, Katharina Thalbach und Joachim Król. Eine der meisterwarteten – aber auch unsichersten – Produktionen ist ein iranisches Flüchtlingsdrama, das das Festival eröffnen soll.
Den Auftakt macht Das Kind, ein persischsprachiges Drama der iranischen Schriftstellerin Naghmeh Samini. Unter der Regie von Fatemeh Motamed-Arya erzählt das Stück die Geschichte von drei Frauen und einem Kind, die an einer europäischen Grenze gestrandet sind. Die Aufführungen sind für den 4. bis 6. Mai in einem provisorischen Festzelt geplant, da der Hauptspielort wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist.
Die Inszenierung gestaltete sich als große Herausforderung: Das Ensemble, das in Iran lebt, koordiniert sich per WhatsApp mit dem Festivalleiter Olaf Kröck. Die Organisatoren haben zudem das Auswärtige Amt eingebunden, um die Einreise der Gruppe nach Recklinghausen zu ermöglichen. Sollte die Truppe nicht einreisen dürfen, fällt die Vorstellung aus – eine Absage, die Kröck selbst als kraftvolle Aussage bezeichnet.
Das Festzelt mit fast 500 Plätzen bildet am 3. Mai den Rahmen für den Eröffnungabend. Vor der Aufführung des iranischen Dramas hält die Schriftstellerin Ursula Krechel die Eröffnungsrede. Die persischsprachige Produktion wird mit deutschen und englischen Untertiteln gezeigt.
Ob Das Kind tatsächlich stattfindet, hängt davon ab, ob das iranische Ensemble nach Deutschland reisen kann. Eine Absage würde selbst Teil der Festivalgeschichte werden. So oder so unterstreicht die Produktion die Risiken und die Dringlichkeit, die hinter dem diesjährigen Motto Schock und Staunen stehen.
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