Thüringenkolleg vor der Schließung: Kein zweiter Bildungsweg zum Abitur mehr
CDU-Abgeordneter hofft auf Lösung für Thüringen-Kolleg - Thüringenkolleg vor der Schließung: Kein zweiter Bildungsweg zum Abitur mehr
Das Thüringer Bildungsministerium hat Pläne bekannt gegeben, das Thüringenkolleg zu schließen – die einzige Einrichtung für Erwachsene im Freistaat, die einen zweiten Bildungsweg zum Abitur ermöglicht. Die Entscheidung folgt auf Bedenken wegen hoher Kosten und sinkender Abschlusszahlen und stößt bei Politikern und Pädagogen auf scharfe Kritik.
Das einzige Thüringenkolleg in Weimar wird ab dem akademischen Jahr 2026/2027 keine neuen Studierenden mehr aufnehmen. Bis März 2026 bleibt die Einrichtung zwar geöffnet, doch eine Immatrikulation weiterer Bewerber ist ausgeschlossen. Bereits eingeschriebene Studierende können ihr Studium jedoch bis zum Abschluss fortsetzen.
Die jährlichen Betriebskosten der Bildungseinrichtung belaufen sich auf rund eine Million Euro, doch im vergangenen Jahr haben nur 25 Erwachsene ihr Abitur dort erworben. Angesichts dieser Zahlen rechtfertigt das Ministerium die Schließung mit wirtschaftlichen und Effizienzgründen.
Kritik ließ nicht lange auf sich warten. Der CDU-Landtagsabgeordnete Lennart Geibert äußerte sich vehement gegen die Pläne und betonte die wichtige Funktion des Kollegs als zweite Chance für Erwachsene auf dem Weg zu höherer Bildung. Unterdessen forderte Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Linken, Bildungsminister Christian Tischner (CDU) auf, die Entscheidung zurückzunehmen. Sie kündigte an, das Thema in der nächsten Sitzung des Bildungsausschusses auf die Tagesordnung zu setzen.
Die Linke, derzeit in der Opposition, unterstützt den Widerstand gegen die Schließung und argumentiert, dass damit ein zentraler Bildungsweg für Spätstarter wegfalle, die nachträglich schulische Abschlüsse erwerben wollen.
Die Zukunft des Thüringenkollegs hängt nun von einem möglichen Eingreifen des Bildungsministeriums ab. Sollte keine alternative Lösung gefunden werden, wird der Standort in Weimar schrittweise geschlossen – und Thüringen bleibt ohne ein spezielles Angebot für Erwachsene, die über den zweiten Bildungsweg das Abitur nachholen möchten. Die Folgen der Entscheidung werden sich im kommenden akademischen Jahr zeigen, wenn die aktuellen Studierenden ihre Kurse abschließen.
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